Neurofeedback

Neurofeedback beruht auf der Messung, Analyse und kontinuierlichen Rückmeldung der EEG-Aktivität. Während beim Biofeedback Funktionen des vegetativen Nervensystems trainiert werden, trainiert Neurofeedback die Funktionen der kortikalen Regionen im Zentralnervensystem. Dadurch lernen Patientinnen und Patienten im Laufe von etwa 20 bis 30 Neurofeedback-Sitzungen, ungünstige zerebrale Muster zu verändern, zum Beispiel solche, die Konzentrationsprobleme verursachen, Tinnitus, Migräne, Hyperarousal, innere Unruhe, Angstzuständen, Aufmerksamkeitsproblematik,

Schlafstörungen und Defizite die mit Impulskontrolle oder Schmerzen einhergehen. Da diese Veränderungen positiv erlebt werden wirkt Neurofeedback selbstverstärkend und es kommt zur dauerhaften Manifestation und Generalisierung der erzielten Verbesserungen in den Alltag.




Neurofeedback ist ein hinreichend erforschter Therapieansatz mit sehr guten Ergebnissen z.B. bei ADHS, ADS, PTBS und sonstigen Traumafolgestörungen, Angst-, Zwangs- und Schmerzstörungen, aber auch bei Depression und Störungen der Impulskontrolle oder als Peak Performance Training, für Manager, Sportler, etc. Bei Aufmerksamkeitsstörungen und Depression stellt Neurofeedback eine hoch wirksame und komplementäre Alternative zur medikamentösen Behandlung dar, welche direkt am Zentralnervensystem ansetzt, ohne pharmakologisch einzugreifen. Bei der PTBS-Behandlung ist keine direkte Konfrontation mit dem traumatischen Ereignis erforderlich.

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